BURMA * Ethnien

 

Die Ethnien Burmas

Burma ist ein Vielvölkerstaat. Die Mehrheit machen ethnische Burmanen aus, doch kann man kaum von einer Minderheit sprechen, wenn es sich um 9 Millionen Shan oder 7 Millionen Karen handelt.


Shan, Karen, Karenni,Kachin, Wa, Lahu, Chin, Mom, Hmong, Akha, Palaung, Naga, Pao - das sind nur einige der angeblich 138 Volksgruppen in Burma, die alle ihre eigene Sprache sprechen, ihre eigene Kultur und Tradition haben.

Die Zahl der in Burma intern Vertriebenen Menschen wird mit 2 Millionen geschätzt. Im Grenzgebiet zu Indien leben etwa 200.000 Chin auf permanenter Flucht - einmal vor den Indischen Behörden, dann vor den Militärs im Land.
Es gibt Flüchtlingslager im angrenzenden Bangladesh, wohin die muslimischen Rohingyas aus Arakan State flüchten. In Thailand zählte die UNHCR 250.000 Karen und Karenni in Lagern an der Grenze. Den Shan wird kein Bleiberecht anerkannt: ihre Flüchtlingslager befinden sich im "Rebellengebiet".

 

Rebellen und Diktatoren

Die grossen ethnischen Gruppen haben – soweit möglich – ihre eigenen bewaffneten Einheiten. Ähnlich der Situation in Tibet stehen sie einem übermächtigen Feind gegenüber.

In wechselnden Allianzen und an wechselnden Fronten kämpfen sie gemeinsam für ein freies Burma und das Ende der Diktatur. Die bewaffneten Einheiten der ethnischen Gruppen werden von der Diktatur als „Rebellen“ bezeichnet. Korrekt ist, dass einige Gebiete seit 1948 von den Burmesen besetzt sind. Die gemeinsame bewaffnete Front koordiniert ihre Aktivitäten durch NDF - National Democratic Front.

Mit der „Rebellen-Version“ rechtfertigte das Militär bisher den brutalen Einmarsch in die ethnischen Gebiete vor der Internationalen Staatengemeinde. Durch gezielte Propaganda erzeugte man im Land Misstrauen zwischen den im Flachland lebenden Burmanen und den Stämmen der Berge. 1988, als viele Studenten sich den „Rebellen-Armeen“ anschlossen, waren sie nicht wenig verwundert, dort auf freundliche und hochzivilisierte Menschen zu treffen.

2001 wird das ENC (Ethnic Nationalities Council) gegründet, eine Schirm-Organisation, die alle ethnischen Nationalitäten unter sich vereint und ihre Interessen vertritt. 2003 wird in Genf von der UNO die Notwendigkeit eines Dreiparteien-Dialoges anerkannt.


Kayah Frauen

 

 

 

 

 

 

wir wollen Frieden in unseren Homelands

ETHNIC NATIONALITIES COUNCIL

The ENC was established in March 2004 to represent the views of the seven constituent states of the Union of Burma - Arakan, Chin, Kachin, Karen, Karenni, Mon and Shan - who make up 45% or 22 Million of the population.

Objectives of ENC

• End the military dictatorship in Burma
• Establish a genuine Federal Union - on the principles of the Panglong Agreement
• Guarantee democratic rights, political equality and self determination
• Promote a democratic system of government
• Resolve political crisis through dialogue, negotiations and compromise

ENC’s view on SPDC’s National Convention

Burma’s present draft of the constitution by the National Convention only secures the military’s leading role in politics and therefore is not compatible with democracy. It only serves to legitimize the military dictatorship.

ENC calls on the revision of the Constitution:

• All members of Parliament elected in the 1990 elections should have the right to participate
• Delegates should be free to meet and exchange ideas


ENCs calls on the international community to

• Help solve the political problems in Burma through dialogue
• Stop the systematic violence by the Burmese military against the civilian population in the seven ethnic states
• Deliver humanitarian aid to the most vulnerable population in the ethnic states

we welcome you to contact us

We welcome all support aimed at lessening the suffering of our people

contact:

Dr Lian Sakhon
General Secretary Secretary
Tel.:+66 81 029-6100
liansakhong@hotmail.com

Saw David Taw,
ENC Work Committee of the ENC
Tel +66813064351
tawdavid2002@yahoo.com

 

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Tu Lar Paw und Rimond Htoo